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TauroLock™-U25.000

Um die Anforderungen von Patienten im jeweiligen Anwendungsbereich zu erfüllen, haben wir eine Auswahl von Katheter-Locklösungen entwickelt. TauroLock™-U25.000 gewährleistet eine besonders starke Prophylaxe vor Okklusion, da die Urokinase bereits gebildete Blutthromben abbauen kann.

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Indikation und Wirkung

TauroLock™-U25.000 ist zugelassen für die Instillation in alle zentralvenösen Zugangssysteme. Diese Locklösung verhindert zuverlässig die Bildung bakteriellen Biofilms im Katheter. Die Patienten können dadurch Infektionen vermeiden, und weisen eine hohe Katheter-Durchgängigkeit auf. 

Zusammensetzung

TauroLock™-U25.000 enthält drei aktive Inhaltsstoffe:

 

- Taurolidin

- Citrat (4 %)

- Urokinase (25.000 Einheiten)

 

Taurolidin besitzt breite antimikrobielle Aktivität (inkl. MRSA und VRE), Citrat ist ein Antikoagulans. Die Urokinase besitzt außerdem eine thrombolytische Wirksamkeit. 

Anwendung

Vor Verwendung von TauroLock™-U25.000 lösen Sie den Inhalt des Durchstechfläschchens (d.h. 25.000 IE Urokinase) in 5 ml TauroLock™. Zwischen den Behandlungen wird die klare, farblose Lösung in das vaskuläre Zugangssystem instilliert. Bitte beachten Sie, dass das medizinische Personal das Füllvolumen des Katheter- oder Portsystems berücksichtigen muss.

Experten-Empfehlungen

Taurolidin-basierte Locklösungen wie TauroLock™-U25.000 werden in nationalen und internationalen Leitlinien empfohlen.

Taurolock-Gmbh-Products-Taurolock-U25000-Detail

Kontraindikationen

 

In folgenden Fällen empfehlen wir die Verwendung von TauroLock™-U25.000 nicht:

 

- Bekannte Urokinase-Intoleranz.

- Überempfindlichkeit gegenüber Citrat oder Taurolidin auf.

- Gleichzeitige Einnahme von Medikamenten, die eine Wechselwirkung mit Urokinase, Citrat oder Taurolidin zeigen.

 

Alternativ können Sie zur Vermeidung katheterabhängiger Komplikationen auf TauroLock™ und/oder TauroLock™-U25.000 vertrauen.

 

Sicherheit

TauroLock™-U25.000 muss vor der nächsten Behandlung aspiriert und entsprechend der Vorschrift der Einrichtung zur Entsorgung von infektiösem Abfall entsorgt werden. 

Packungsgrößen

TauroLock™-U25.000 ist in Durchstechflaschen von 5 ml erhältlich (Einfachgabe, 5 Durchstechflaschen pro Packung).

Lagerung & Transport

TauroLock™-U25.000 muss bei Temperaturen zwischen 15 °C und 30 °C gelagert werden. Bitte beachten Sie: TauroLock™- U25.000 darf unter keinen Umständen unter Frosttemperaturen aufbewahrt werden.

Weitere Informationen zu TauroLock™-U25.000

 

Empfehlungen durch nationale Leitlinien, z.B. DGfN 2019:

“… Taurolidin-Citrat Lösungen können in Betracht gezogen werden … Eine weitere Option besteht im intermittierenden (1x wöchentlichen) Einsatz von Urokinase als Locklösung (Kat. IB).”

Download AIEOP-Empfehlung für TauroLock™-U25.000 in der Onkologie

Empfehlungen zum Blocken der ZVKs:

 

  1. Die Verwendung einer normalen Kochsalzlösung zum Blocken von ZVKs wird empfohlen. (A I). Randomisierte kontrollierte Studien haben keinen Unterschied zwischen Kochsalz- und heparinisierten Lösungen gezeigt; Saline ist vorzuziehen wegen der einfacheren Handhabung und des niedrigeren Risikos an unerwünschten Wirkungen gegenüber Heparin insbesondere bei Neugeborenen.
  2. Das Blocken mit nicht-antibiotischen antibakteriellen Substanzen (insbesondere 2% Taurolidin) hat sich bei pädiatrischen Patienten hinsichtlich der Reduktion des Infektionsrisikos als effektiv erwiesen. Daten für pädiatrisch-onkologische Patienten sind noch begrenzt. (BI)
    Data on the pediatric cancer population are still limited. (BI)
  3. Die Verwendung thrombolytischer Substanzen (Urokinase 5000 IE/ml oder der Tissue-Plasminogen-Activator - rTPA 1 mg/ml) wird nur für den Fall der Okklusion des Katheterlumens durch Fibrinverschlüsse empfohlen. (AII)

Download DGfN-Empfehlung für TauroLock™-U25.000 in der Dialyse

“… Taurolidin-Citrat Lösungen können in Betracht gezogen werden … Eine weitere Option besteht im intermittierenden (1x wöchentlichen) Einsatz von Urokinase als Locklösung (Kat. IB).”

Download Studie Winnicki et al. zu Taurolidine-basierten Locklösungen in der Dialyse (2017)

“…Somit reduzierte die Verwendung von Taurolidin-basierten Katheter-Lock-Lösungen mit Heparin und Urokinase signifikant die mit getunnelten Hämodialysekathetern verbundenen Komplikationen im Vergleich zu einer vierprozentigen Citratlösung und war insgesamt kosteneffizienter...“

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